Autor: admin

Nachverdichtung

Nachverdichtung

Ich lebe in einer schönen Großstadt, in München. Ich lebe hier seit fast drei Jahrzehnten und es dauerte lange, bis ich die Stadt schätzen und lieben lernte. Aber irgendwann war es soweit – ich fühle mich hier wohl und verwurzelt.

Sehr zu schätzen weiß ich einerseits die Anonymität der Stadt, aber München ist nicht unüberschaubar groß. Und München ist grün, ich liebe die Parks, die teilweise großzügigen Innenhöfe mitten in der Stadt, die renaturierte Isar… die vielen Optionen, die sich mir täglich bieten.

Natürlich könnte ich noch viel mehr dieser Möglichkeiten aufzählen:
Die ärztliche Versorgung, die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten, das attraktive Freizeitangebot, das kulturelle Angebot, …
München ist attraktiv, ich bin mit meiner Sicht nicht alleine. Und es werden immer mehr Menschen die es nach München oder in andere Großstädte zieht.

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Leben und Leben lassen

Leben und Leben lassen

Frau, Mann, Transgender? Arm, reich, intro- oder extravertiert? Tolerant oder intolerant? Schweinefleischesser oder nicht? Alkoholtrinkender oder nicht? Vegetarier, Veganer? Mutig, ängstlich? Interessiert an kulturellen Angeboten oder eher an der täglichen Trashsendung? Politisch rechts, links, in der Mitte verortet?

Alles nebensächlich? Das sollte es meiner Meinung nach sein.

“Leben und leben lassen” haben sich die Bayern auf die Fahnen geschrieben.

Und im wirklichwahren Leben, ist das so? In Bayern und in den anderen Bundesländern?

Spätestens seit der Diskussion der Grünen über die verpflichtende Einführung eines “Veggiedays” in den Kantinen beschleicht mich immer mehr ein ungutes, unwohles Gefühl, fremdbestimmt zu werden. Betreut von wohlmeinenden Politikern jeglicher Couleur beim Denken und Handeln. Und leider sind es in meiner Wahrnehmung zunehmend nicht nur unsere Politiker (vor allem die, die sich dem gutlinken Spektrum zuordnen), die meinen, Denken und Handeln bestimmen, lenken und leiten zu können (und zu müssen). Das wohlwollende Führen und Leiten äußert sich in jovial überheblicher Manier durch all die Menschen, die wissen, was sich gehört:
Sei es, weil sie dies qua ihrer beruflichen Position für sich beanspruchen, sei es qua ihrer politischen Ausrichtung oder eben nur durch ihre Anpassung an den vorherrschenden Meinungsmainstream und die dadurch erworbene gefühlte Berechtigung, die richtige Meinung zu vertreten.

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Hässliche Nackte

Hässliche Nackte

“Hier fahre ich nie wieder hin, hier sind ja nur lauter hässliche Menschen!“

Diese Bemerkung habe ich schon öfter so oder so ähnlich gehört, wenn es um FKK und besonders um durch erotische Kleidung betonte Nacktheit geht.

Ich habe meine Kindheit in den 1970er Jahren relativ ungezwungen verbracht, zu Hause war Nacktsein kein Thema, wir waren es eben und jeder zeigte sich ungezwungen in seiner Nacktheit innerhalb der Familie. Als Teenager in den 1980er Jahren gehörte ich dann leider zu der Generation, in der die Prüderie wieder zunahm, Nacktbaden am See war verpönt.

Inzwischen genieße ich es wieder sehr, mit Gleichgesinnten am FKK-See zu liegen, das Sonnen und Baden ohne Badekleidung am Strand und das FKK-Camping. Ich mag es, frei zu sein, dazu gehört für mich auch, in einer Umgebung die das erlaubt, meine Kleidung abzulegen. Genauso, wie ich es als selbstverständlich empfinde, meine Sexualität so auszuleben, wie es mir passt. Ich liebe die Weißen Feste, die früher wohl noch freier waren; ich liebe den Schabernackt-Fasching mit den sehr netten und höflichen Swingern und ich würde es lieben, wenn es im Englische Garten noch mehr Nackerte jeden Alters, so wie früher eben, gäbe.

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Das Thierchen denkt

Das Thierchen denkt

Liebe Besucher,

hier werde ich meine Gedanken zur Bewältigung des Alltags veröffentlichen. Unbetreut und vielleicht auch zuweilen unkorrekt.

Gute Nacht wünscht das Thierchen