Jetzt ist es offiziell: Gleiches Recht für alle gibt es nicht

Seit gestern, Samstag, den 06.06.2020 ist das, was Menschen, die die tagespolitischen Geschehnisse kritisch verfolgen, schon lange zu bedenken geben also offiziell: Es gibt die gute Sache, für die zu kämpfen und zu demonstrieren erwünscht ist, die begrüßt wird, die medial und von den Mainstreampolitikern gerade gefordert wird – und es gibt die schlechte Sache. Hier sind Demonstrationen oder Meinungsäußerungen weder erwünscht, noch werden sie medial unterstützt oder genehmigt.

Ich bin bisher auf keiner Demonstration zur Erhaltung unserer Demokratie, unseres Grundgesetzes, und zur Erhaltung unserer Freiheit gewesen. Ich bin kein Mensch, der auf die Straße geht, eigentlich möchte ich mein Leben in Ruhe und im Verborgenen leben. Zu sehr fürchtete ich mich bisher davor, in einen Konflikt, auch mit den beteiligten Polizisten, die meiner Meinung nach Gefahr laufen, von unserer politischen Kaste instrumentalisiert zu werden, zu geraten.

Aber seit gestern bin ich derart empört, dass ich bei der nächsten Grundrechte- und Verschwörer-Demonstration dabei sein werde.

Wie kann es sein, dass angemeldete Demonstrationen, beispielsweise auf der Münchner Theresienwiese auf 1000 Teilnehmer begrenzt werden, sich vor der Wiese mehrere tausend Menschen stapeln und nahezu jeder anscheinende Verstoß gegen die Abstandsregeln massivst, teilweise mit polizeilicher Gewalt, geahndet wird – aber wenn auf dem Königsplatz aus 200 angemeldeten Demonstranten mehrere tausend Demonstranten werden, wird die Demonstrationszone erweitert – Maßnahmen gegen die Demonstranten blieben – zumindest in München – wohl die Ausnahme.

Wie kann es sein, dass Menschen verlacht, beschimpft und in der Ausübung ihres Demonstrationsrechtes gehindert werden, die sich berechtigter Weise Sorgen um ihre Selbstbestimmung und ihre Freiheit durch zunehmende Beschneidung bisher selbstverständlicher Rechte, ihre Gesundheit, im Fall einer verordneten Massenimpfung, ganz allgemein um den Verfall unseres Grundgesetzes machen. Inzwischen werden Verordnungen unter Berufung auf eine Ausnahmesituation beschlossen, die die Grundfeste unseres Grundgesetzes bedrohen und außer Kraft setzen könnten!

Und steht nicht schon allein die unterschiedliche Wertung und Behandlung der derzeit aktuellen Demonstrationen und Demonstranten in eklatantem Widerspruch zu Artikel 3 unseres Grundgesetzes: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“?

Die FFF-Demonstranten und ihre Sympatisanten, die linksgrünen Antifaverstehenden, und -liebenden, die in ihrer coronabedingten Zwangshüpfpause nach den alten Omasäuen und den Alten Weißen Männern die Verschwörernazis der Grundrechtedemos verlachten oder sogar bezichtigten, die Gesundheit aller Menschen mit ihrer Beteiligung an den Demonstrationen aufs Spiel zu setzen – diese Leute dürfen sich nun also zu Tausenden eng beieinander aufhalten. Ist ja eine gute Sache, gegen Rassismus zu demonstrieren. An Abstandsregeln sollen sich die anderen halten, die bösen Coronaleugner. Die guten werden von den Politikern ein wenig gescholten, aber die Sache ist und bleibt ja lobenswert.

Die anderen, die Schlechten, die Leugner, die Verschwörungstheorieanhänger, die werden medial verunglimft, im öffentlichrechtlichen Rundfunk belacht, ob ihrer Verantwortungslosigkeit gemaßregelt oder gar als Spinner und Wirrköpfe bezeichnet. Ich finde es übrigens bezeichnend, dass dieser Kommentar mittlerweile auf Facebook gelöscht zu sein scheint und auch auf den Internetseiten der ARD selbst nicht mehr zu finden ist…

Ich bin unheimlich wütend. Ich kann das nicht mehr hinnehmen. Ich werde auf die Straße gehen. Zum Spaziergang. Zur Demo. Es bleibt mir nichts anderes mehr übrig.